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Sämtliche Formen von Schlafstörungen, insbesondere
Ein- und Durchschlafstörungen mit Tagesmüdigkeit und verminderter Leistungsfähigkeit, nächtliche
Atemstörungen, Bewegungsstörungen sowie Insomnien infolge von Suchtproblemen und Schlafmittelabhängigkeit.
Schätzungsweise jeder vierte Erwachsene leidet an einer behandlungsbedürftigen Schlafstörung; gestörter
Schlaf zeigt sich vermehrt mit zunehmendem Alter, wobei Frauen häufiger darüber berichten.
Der moderne Mensch schläft zu wenig: die Ablenkungen durch Freizeitangebote, das Fernsehen und neue Medien,
beispielsweise Internet, sind Gründe hierfür. Man schätzt das durchschnittliche Schlafmanko auf
ein bis zwei Stunden pro Nacht. Schlafmangel ist inzwischen zur häufigsten Unfallursache geworden.
Vermehrte Tagesmüdigkeit und Einschlafneigung, die - wie man seit den siebziger Jahren weiss - auch durch
Atemstörungen im Schlaf bedingt sein können, verursachen bis zu 30% aller Unfälle im Strassenverkehr
und am Arbeitsplatz sowie Katastrophen, z.B. Tankerkollisionen und Unfälle in Nuklearanlagen (Tschernobyl).
Neben anderen körperlichen Erkrankungen, die für etwa 40% aller Schlafstörungen mitverantwortlich
sind, lassen sich eine Vielzahl weiterer Faktoren finden: mindestens ein Drittel aller Schlafstörungen wird
von psychischen Störungen begleitet, weitere 20% stellen eigenständige Formen des gestörten Schlafes
dar, die unter Umständen bereits im Jugendalter ihren Ursprung haben können. Eine nicht unbedeutende
Rolle spielen auch der übermässige Konsum von Kaffee, Nikotin, Alkohol oder Medikamentennebenwirkungen. |
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