Der Therapieplan wird in Zusammenarbeit mit dem Patienten individuell erarbeitet und in Rücksprache mit dem zuweisenden Arzt durchgeführt.
Im Psychiatrischen Zentrum Wetzikon werden ambulante Behandlungen in Einzeltherapie oder in Gruppen angeboten. Neben Aufklärung und allgemeinen Informationen über Schlafhygiene umfassen die therapeutischen Interventionen einerseits vielfältige psychologische und psychotherapeutische Verfahren, andererseits medikamentöse Massnahmen. Psychologische Ansätze beinhalten Beratungen über das Schlafverhalten, Entspannungsverfahren in Kombination mit verhaltenstherapeutischen Methoden oder individuell abgestimmte Therapien. Eine medikamentöse Behandlung ist insbesondere bei nächtlichen Bewegungsstörungen, Parasomnien, spezifischen Schlafkrankheiten wie z.B. der Narkolepsie oder bei Entzugserscheinungen nach Absetzen von Schlafmitteln und bei Schlafstörungen im Rahmen von psychischen Störungen indiziert.
Patienten mit Schlafapnoesyndrom werden von der Zürcher Höhenklinik Wald weiterbehandelt, meist mittels CPAP-Therapie (Continuous Positive Airway Pressure, d.h. nächtliche Überdruckbeatmung). Die dafür nötigen Geräte werden dem Patienten von der Lungenliga Zürich mietweise zur Verfügung gestellt.